Straßenfußball

Kanälchers

Straßenfußball im Geist von Fritz Walter – fair, gemischt, für alle. Der Name erinnert daran, wie Fritz Walter als Kind in Kaiserslautern mit Lumpen auf die „Kanälcher" (Kanaldeckel am Bordstein) spielte.

„Back to the roots" – Fußball spielen im Stile Fritz Walters

„Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille alles für den anderen zu geben." Es ist wohl der berühmteste Satz von Fritz Walter, dem Weltmeisterkapitän von 1954. Seine bescheidene Art und seine Werte sind auch heute noch Vorbild für viele Menschen, die ihn zu Lebzeiten erleben durften. Doch was ist mit den Kindern und jungen Sportlern von heute? Wer von ihnen kennt überhaupt diesen Fritz Walter und wer weiß überhaupt, was ihn als Sportler und als Menschen so besonders machte? Um gerade jungen Menschen Walters Werte näherzubringen, veranstaltet die Fritz-Walter-Stiftung unter dem Motto „Kanälchers Straßenfußball" immer wieder Fußballturniere in mobilen „Street-Soccer-Courts". Fußball spielen auf der „Straße". Fußball spielen, so wie es einst der junge Fritz mit seinen Freunden in der Lautrer Bismarckstraße tat, als Kanalöffnungen an den Bordsteinkanten als Tore herhielten – daher auch der Name „Kanälchers".

Der heutige Gedanke dahinter ist, die Integration von Kindern aller Nationalitäten zu fördern und dabei den Fairplay-Gedanken zu stärken. Besonders ist hierbei, dass es keinen Schiedsrichter gibt, sodass die spielenden Kinder untereinander – ganz von alleine – auf die Einhaltung der Spielregeln achten. Denn eines war dem legendären Fritz Walter immer besonders wichtig: Ein faires Spiel!

Als zeitlos genialer Antistar wurde Fritz Walter oft bezeichnet. Seine Werte, Treue, Heimatverbundenheit oder Kameradschaft sind ja bekanntlich der Schlüssel zum Erfolg – und sie sind auch in der heutigen Zeit eine Richtschnur für junge Menschen. Daher sind unsere Projekte an Schulen von besonderer Bedeutung.

Michael Desch, Geschäftsführer der Fritz-Walter-Stiftung

In Kürze

Kanälchers in Zahlen

Das Wichtigste auf einen Blick.

4 : 4
auf dem Feld
15 × 10 m
Street-Soccer-Court
ohne
Schiedsrichter & Torwart
+1
Fairness-Punkt vom neutralen Beobachter

Die Regeln

Hauptregeln

  • Beide Teams begrüßen sich vor dem Spiel im Mittelkreis.
  • Grätschen ist nicht erlaubt.
  • Nach dem Spiel: Verabschiedung per Handschlag.
  • Ein neutraler Beobachter (ab 14 Jahren, nicht der eigene Trainer) vergibt nach dem Spiel je Team einen Zusatzpunkt für faires Verhalten.

Punktewertung

  • Sieg: 3 Punkte · Unentschieden: 2 · Niederlage: 1
  • +1 Zusatzpunkt für Regeleinhaltung und faires Spiel

Weiteres

  • Eingerollt wird, wenn der Ball über die Bande geht; per Einrollen kann kein Tor erzielt werden.
  • Abstände bei Einrollen, Freistoß und Anstoß: 3 m. Fliegender Wechsel ist möglich.
  • Maximal 8 Spieler pro Team, davon 4 auf dem Feld (kein Torwart). Gemischte wie reine Teams sind möglich.
  • Keine Stollen- oder Noppenschuhe. Gespielt wird mit Futsalbällen.

Die Regeln sind als Vorschläge zu verstehen und können mit dem Veranstalter angepasst werden. Am Ende sind alle Sieger: Jede und jeder erhält ein Fritz-Walter-Shirt, eine Urkunde und einen Ball fürs Team – es werden keine Plätze ausgespielt.

Ansprechpartner

Bernd Rieder – Koordinator Straßenfußball
Grundschule Herxheim, Kolpingstraße 1, 76863 Herxheim
Tel.: 07276 501 502 · Mobil: 0176 81442951
E-Mail: bernd.rieder@fritz-walter-stiftung.de